2. Kreisklasse * Saison 2016/2017 * 10. Spieltag

Zum Nachholspiel im Derby gegen den BSV mussten die Orlataler am Ostersamstag antreten. Neben dem Gelb gesperrten Larose und dem verletzten Razzee musste der FSV auch auf Lehnert und Schad verzichten. Wieder im Team, allerdings noch auf der Bank, war Engert welcher 2 Tage zuvor noch krankheitsbedingt fehlte. Der BSV begann erwartungsgemäß defensiv womit sich Orlatal in der Anfangsphase schwer tat. In der 15. Minute war es Näther mit einem weiten Abschlag. Stangel, welcher in der Doppelspitze neben Lange agierte, konnte diesen erlaufen und den Ball über den Torhüter ins Tor befördern. Die Führung ging auf Grund der Spielanteile auch in Ordnung. In der Folge spielte die Musik nur zwischen den Strafräumen ohne die wirklich klaren Chancen auf beiden Seiten. Einzig erwähnenswert ist eine Gelbe Karte für Lange. Der Videobeweis, welcher zufällig am Spielfeldrand zur Verfügung stand, zeigt ein klares Foulspiel am Orlataler. Fehlentscheidung ! Mit einer 1:0 Führung begann der FSV die zweite Hälfte etwas schwungvoller. Lange, welcher diesmal eindeutig gefoult wurde ging im Strafraum zu Boden. Müller wollte die vergeben Chance gegen Schöngleina vergessen machen und trat zum 11 Meter an. Diesmal landet der Ball sicher im Netz (2:0 48. Minute) Der weitere Verlauf war für die Zuschauer fast eine Kopie der ersten Hälfte. Viele kleine Fouls, aber niemals überhart, welche den Spielfluss ständig behinderten. Typisch für ein Derby. Mitte der 2. Hälfte konnten die Gäste eine Unzulänglichkeit in der FSV Abwehr nutzen. Zwei Rote gegen sieben Grüne und dennoch landet der Ball irgendwie im Tor des FSV. (2:1 72. Minute) Nun bekamen die bis dahin nicht überzeugenden Bodelwitzer noch einmal Oberwasser. Dies ergab aber auch Räume zum Kontern. Der FSV überstand die drang Phase und konnte selbst mit dem Schlusspfiff einen Konter zu Ende führen. Wieder war es Stangl, der den Ball zum 3:1 Endstand im Tor versenken konnte. 2 Spiele innerhalb von nicht einmal 48 Stunden konnte man dem FSV ansehen. Aus dieser Belastung mit 6 Punkten und 9:1 Toren heraus zu gehen kann man durchaus als "Aufstiegsreif" bezeichnen.