Zwar hatte Franz Stepanek das Aufstellen des Waggons am Sportplatz als Umkleidekabine als einen großen Erfolg bezeichnet, doch es sollte letztlich nur ein Provisorium sein. So etwa im November oder Dezember 1972 nahm der Plan feste Gestalt an, sich ein Sportlerheim hinter dem Fußballplatz zu errichten. Die Zeichnung entwarf der Architekt Alfred Seidel aus Knau. Die Gesamtleitung des Baues lag in den Händen von Gerhard Born. Bei der Materialbeschaffung schaltete sich Udo Schnabel ein.
         
Da gerade die Orlabrücke in Kleindembach generalüberholt wurde, war auf dem Ladeplatz eine Betonmischanlage eingerichtet worden. Von dort lieferte Hans Höfer den Beton für das Fundament, in dem auch ein Radio von Werner Dreßler letzte Ruhe fand.
         Es geht voran!
        
Gerhard Born hat gut lachen, denn es geht zügig voran. 120 Sportler und Bürger aus dem Ort arbeiteten hier am Bau des neuen Sportlerheimes. Neben diesen Arbeiten mussten z.B. noch 350 m Gräben für Wasser- und Abwasserleitungen ausgehoben werden! Am 30.06.1973 konnte nach einer Bauzeit von nur 6 Monaten das Sportlerheim eingeweiht werden. Bürgermeister Franz Preißler zeichnete die aktivsten Helfer - Udo Schnabel, Erich Günther, Gerhard Born und Hans-Joachim Stache - als Aktivisten aus. Eine ganze Reihe weiterer Bürger erhielten eine Anerkennungsprämie. In diesem Heim gab es 4 Umkleidekabinen, einen Raum für den Platzwart und Schiri, einen Wasch- und Duschraum, Aborte sowie einen Klubraum.









         01.06.1973 Blick auf einen Teil der auszuzeichnenden Sportler und Bürger
Viele ehemalige Sportler waren als Ehrengäste geladen. Sie zeigten im anschließenden Spiel ihr Können. Sie gewannen gegen die II. Mannschaft verdient 3 : 2. Die 1. Mannschaft verlor 5 : 2 gegen die Bezirksligisten Chemie Schwarza.
         
hintere Reihe v.l.:
E. Hahn, H. Köchel, S. Schmidt, J. Bohne, H. Krause, H. Wacker, M. Kiesewalter
vordere Reihe v.l.:
H. Franke, H. Otto, G. Hanisch, G. Bohne, H. Büttner, H. Hercher, K. Müller

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