Vieles hatten sich die Sportler bereits erarbeitet, deshalb grämte sie es sehr, daß sie noch keine Umkleidekabinen hatten. Doch die Leitung der Sportgemeinschaft ließ nicht locker. Es waren dies Gerhard Born, Franz Stepanek, Heinz Preißler, Kurt und Helmut Köchel, Walter Schlechta und Joachim Bohne. Unterstützt wurden sie ihrem Bemühen von Bürgermeister Otto Rödel.


Der Waggon auf dem Ladeplatz im November 1965 In der zweiten Hälfte des Jahres 1965 stellte der Rat des Kreises Pößneck 1500,- Mark zum Ankauf eines ausgedienten Reisezugwagens zur Verfügung. Die Reichsbahndirektion Erfurt konnte nicht helfen, sie hatte keinen alten Waggon.  Bürgermeister Rödel gelang es, von der Reichsbahndirektion Potsdam einen Reisezugwagen der 1. Klasse mit Polsterbänken zu erwerben. Im November 1965 kam er ohne Untergestell auf einem offenen Güterwagen hier auf dem Bahnhof Kleindembach an. Er wurde von der Reichsbahn auf dem Ladeplatz abgestellt. Einige hier am Ladeplatz liegende Baumstämme wurden vorn angeschrägt und unter den Winden angehobenen Waggon als Kufen befestigt. Dann wartete man auf Schnee. Am 14. Januar 1966 war es endlich soweit. Unser ABVer Horst Sandeck sperrte mit den VP-Helfern Herbert Lehmann und Ernst Jakob die Strasse ab.

         Noch unterwegs!

Beinahe geschafft! Drei Traktoristen vom Forst, nämlich Kurt Hammerschmidt, Paul Könitzer und Ernst Stache, hatten die Aufgabe übernommen, dieses etwa 10 Tonnen schwere Ungetüm auf den Sportplatz zu ziehen. Der Transport verlief nicht problemlos. Zuerst rissen einige Ketten, dann rutschte der Waggon rechts der Strasse in die Zäune der Kleingärtner. Das Absperren der Strasse war für die Experten kein Problem, so daß Horst Sandeck noch die hier gezeigten Bilder vom Waggontransport schießen konnte. Endlich war der Waggon an Ort und Stelle. Hier bleibt er bis zum 'heißen' Ende!Es dauerte noch einige Zeit, bis die Sportler ihre Umkleidekabinen benutzen konnten, denn noch fiel einige Arbeit an. So mussten Fenster eingesetzt werden, da einige beim Transport zersprungen waren. Jede zweite Zwischenwand musste entfernt werden, damit genügend Raum zum Umkleiden geschaffen wurde. Das ganze brauchte dann noch ein Dach. Dies wurde von Karl-Heinz-Scholz aufgebracht. Das letzte Abteil wurde als „Vereinslokal“ genutzt. Hier herrschte Günther Gatz, der Wirt der Konsumgaststätte "Goldener Stern".

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